Die Lage: 
Beim rangieren eines beladenen LKW (dargestellt mit dem LF8) am oberen Rand einer Sandkuhle gerät der Sand ins rutschen und begräbt unten eine erwachsene Person. Ein Arm und ein Bein sind sind so frei zu erkennen. Da dort im Bereich auch Kinderspielzeug umherliegt muß davon ausgegangen werden, das auch ein Kind verschüttet ist. 

Der Ablauf: 
Als erstes wird versucht der LKW gegen weiteres abrutschen zu sichern. Die Vorbereitungen zur Rettung der Personen werden getroffen. Es wird der Gefahrenbereich aber erst betreten wenn der LKW gesichert wurde. Die Einsatzkräfte im Gefahrenbereich werden durch Leinen gesichert und beginnen den Kopf der erwachsenen Person frei zu legen, damit diese atmen kann. Danach beginnt die Suche des Kindes. Auch beim Kind wird als erstes das Gesicht freigelegt damit die Atemwege frei werden. Der Sand oberhalb der Personen wird mit Schlauchbrücken gegen weiteres Nachrutschen gesichert. Eine Person außerhalb des Gefahrenbereiches wird abgestellt um die Bewegungen des Sandes genau zu beobachten und beim Nachrutschen über Megaphon die Einsatzkräfte vor Ort  zu warnen.
Der LKW wurde mit Hilfe der Seilwinde des RW1 gegen abrutschen gesichert. Weil die Seite des LKW nicht befahrbar ist, wird mit einer Umlenkrolle an einem Baum, das Seil umgelenkt. Am LKW wird eine weitere Rolle angebracht, um die Zugkraft auf das Fahrzeug gleichmäßig zu verteilen.